1. März 2007
Kritik aus der CDU gegen Emissionspläne nicht zeitgemäß
BUND Brandenburg bezeichnet die Einwände der beiden CDU-Politiker Christian Ehlers und Dieter Dombrowski gegen die neuen Emissionspläne der Bundesregierung als nicht mehr zeitgemäß und überholt.
Die Argumentation von Ehlers und Dombrowski ist schlicht falsch. Der beabsichtigte Emissionshandel für Kohlekraftwerke vom Bundesumweltministerium ist in einer Zeit in der das Überleben der Menschheit vom Klimawandel abhängt unabdingbar.
Die Kohleverstromung ist mit 8 Euro pro Megawattstunde die billigste und klimaschädlichste Energieerzeugung überhaupt. Energiemonopolisten wie Vattenfall verkaufen die Megawattstunde jedoch für bis zu 55 Euro an den Endverbraucher. Nicht zuletzt der Klimakiller Braunkohle bescherte Vattenfall im letzten Jahr Rekordgewinne in Milliardenhöhe. Es ist daher absurd von finanziellen Belastungen zu sprechen.
Reine Panikmache ist es wenn in diesem Zusammenhang vom Verlust tausender Arbeitsplätze gesprochen wird. Der Emissionshandel wird dafür sorgen, dass Innovationen und Investitionen in Effizienzsteigerungen belohnt werden und somit zusätzlich zu zahlreichen zukunftsträchtigen Arbeitsplätzen führen.
„Brandenburg muss endlich begreifen, dass in den Zeiten des Klimawandels die unweigerlich anstehenden Umstrukturierungen auf dem Energiesektor als Chance zu nutzen sind. Wenn Brandenburg das viel beschworene Energieerzeugerland bleiben will, muss es heute dazu die Weichen stellen“, so der Landesvorsitzende des BUND Brandenburg Burkhard Voß.
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