20. Dezember 2010
Der ökologische Weihnachtsbaum
Nun wird es wieder Zeit, einen Weihnachtsbaum zu kaufen. Ein Stück Natur in Form eines geschmückten Tannenbaums darf in kaum einer weihnachtsstube fehlen. Manche Bäume reisen dafür eigens aus Dänemark, Irland oder Polen an. Beim Transport werden klimaschädliche Gase produziert. Es geht auch anders, betont der Landesverband Brandenburg des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND).
Den Bio-Weihnachtsbaum erkennt man am Bioland- oder Naturland-Siegel. Diese Bäume stammen aus ökologisch bewirtschafteten Wäldern oder wurden in Weihnachtsbaumkulturen naturgerecht herangezogen. Ökologische und soziale Kriterien berücksichtigen das Gütezeichen des Forest Stewardship Council (FSC). Wer sich einen beim regionalen Forstbetrieb geschlagenen Baum in die Stube stellt, kann sicher sein, dass beim Transport des Baumes die Umwelt nicht zusätzlich belastet wurde.
So können beim Stadtforst Fürstenwalde (www.stadtforst-fuerstenwalde.de) in Spreenhagen Kiefern und Blaufichten mit FSC-Siegel, bei den Berliner Forsten in Schönow bei Bernau (www.stadtentwicklung.berlin.de) Kiefern mit Naturland- und FSC-Siegel und beim Schlossgut Alt-Madlitz (www.madlitz.de) in Madlitz-Wilmersdorf Bäume mit Naturland-Siegel erworben werden. Bei Pflanzen-Kölle werden in Dallgow-Döberitz, Teltow, Dahlwitz-Hoppegarten, Wildau und Borgsdorf Blaufichten und Nordmanntannen mit Bio-Zertifikat angeboten.