27. Januar 2011

CCS-Erkundungs-Beirat: Methodik nicht ausreichend

 

In seiner gestrigen Sitzung hat der Erkundungsbeirat festgestellt, dass die gewählte Erkundungsmethodik nicht ausreichend ist, um Gefährdungen auszuschließen. Vorausgegangen war die Vorstellung einer Stellungnahme des Geologen Ralf Krupp in der vorherigen Sitzung, die die Risiken der geplanten Erkundung aufzeigt.

Der verabschiedete Beschluss des Regionalen Beirates zur Begleitung der geologischen Erkundung in Ostbrandenburg lautet: „Der Erkundungsbeirat sieht in der Erkundung nach bisherigen Maßstäben kein geeignetes Verfahren zur Vorbereitung eines möglichen Endlagers. Der Erkundungsbeirat erwartet unter diesem Vorzeichen vom Wirtschaftsministerium und vom Präsidenten des Landesamtes für Bergbau, Geologie und Rohstoffe (LBGR), dass eine Genehmigung des Hauptbetriebsplanes und der Sonderbetriebspläne erst dann erteilt wird, wenn geeignete Ergänzungen das Erkundungskonzept qualifizieren.“

Der BUND-Landesgeschäftsführer Axel Kruschat kritisiert als Mitglied im Erkundungsbeirat die gestrige Ankündigung, dass die Zulassung des Hauptbetriebsplanes für die Erkundung der Region Birkholz-Beeskow in Kürze erfolgen soll. Kruschat: „Das Eilverfahren, mit dem der Hauptbetriebsplan durchgedrückt werden soll, steht in krassem Gegensatz zu dem vom Minister immer wieder versprochenen Vorrang der Sicherheit von Mensch, Natur und Eigentum. Eine solche Vorgehensweise schiebt alle Sicherheitsbedenken beiseite.“


Für Rückfragen: Axel Kruschat, BUND-Landesgeschäftsführer,

Tel. 0331-237 00 141





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