8. Juli 2011

Jetzt endlich von CCS verabschieden

Angesichts der gestrigen Verabschiedung des CCS-Gesetzes im Bundestag fordert der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) eine klare Aussage der Landesregierung von Brandenburg gegen die Abscheidung und Verpressung von Kohlendioxid in Brandenburg. BUND-Landesgeschäftsführer Axel Kruschat: „Brandenburg darf nicht die CO2-Müllkippe für Deutschland werden.“ Da das CCS-Gesetz den Ländern die Entscheidung über die Einführung dieser Technologie überlässt, ist eine eindeutige Position des Landes erforderlich. Der BUND fordert die Genehmigungsverfahren für das CCS-Demonstrationskraftwerk und die Erkundung von CO2-Lagerstätten einzustellen und erteilte Erlaubnisse zu widerrufen.


Bei der Vorstellung der Fortschreibung der Strategien für Klimaschutz und Energie wurde deutlich, dass das Land Brandenburg die Errichtung eines neuen Braunkohlenkraftwerks nach 2020 als Ersatz für Jänschwalde plant. Der BUND fordert von der Landesregierung, dass die Szenarien der Energiestrategie umgehend öffentlich gemacht werden und wird Akteneinsicht beantragen.


Der BUND Brandenburg hat die Unterschriftenaktion „Dem Spuk ein Ende machen!“ gegen CCS in Brandenburg gestartet. Bisher haben sich 800 Bürgerinnen und Bürger online beteiligt, weitere Unterschriften liegen in Listen vor.

Zur Aktion: http://www.bund-brandenburg.de/index.php?id=19628


Für Rückfragen: BUND-Landesgeschäftsstelle, Tel. 0331-237 00 141




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