12. Mai 2011

Protest gegen Agro-Gentechnik

Anlässlich der Experten-Anhörung im Brandenburger Landtag zum Grünen-Antrag "Keine Agro-Gentechnik in Brandenburg" protestierten Gentechnikkritiker mit einem riesigen Maiskolben auf dem Brauhausberg gegen den Einsatz dieser Hochrisikotechnologie. „Die Gefahren der Gentechnik in Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion sind unkalkulierbar“ sagte Wolfgang Deuster, Vorstandsmitglied im Bund für Umwelt und Naturschutz Brandenburg (BUND).

Die Aktivisten fordern von der Landesregierung die Förderung weiterer gentechnikfreier Regionen und eine Strategie zum Anbau von eiweißhaltigen Futtermitteln. Denn in ca. 90 Prozent der Mischfutter ist zumeist in Regenwaldgebieten angebautes gentechnisch verändertes Soja eingemischt, so Deuster.

Beides könnte das Land Brandenburg auch jetzt schon finanziell und politisch fördern, wenn es denn will.


Bei Rückfragen: Wolfgang Deuster (Dipl.-Ing. der Landschaftsplanung) unter 0163-2574459




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