18. Oktober 2011

BUND ruft zur Solidarität mit Proschim auf

Der Landesverband Brandenburg des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) ruft alle Bürgerinnen und Bürger, die einen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz leisten wollen, Einwendungen gegen den Entwurf des Braunkohlenplans für den Tagebau Welzow-Süd II zu erheben.

Die Unterlagen für den Braunkohlenplan liegen noch bis zum 31. Oktober aus. Unter http://gl.berlin-brandenburg.de/energie/braunkohle/welzow-sued.html sind die Unterlagen auch im Internet einzusehen. Einwendungen gegen den Braunkohlenplan sind noch bis zum 30. November möglich.

BUND-Landesgeschäftsführer Axel Kruschat: „Nur bei einem mittelfristigen Ausstieg aus der Braunkohlenverstromung kann das Land Brandenburg seine Klimaschutzziele erfüllen.“ Angesichts des zunehmenden Anteils der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung in Brandenburg sieht der BUND keine energiepolitische Notwendigkeit für einen neuen Tagebau. Dem neuen Braunkohlentagebau Welzow-Süd II müssten das Dorf Proschim und weitere Teile der Stadt Welzow weichen. Die Heimat von mehr als 800 Bürgerinnen und Bürgern würde abgebaggert werden. Der Wasserhaushalt der Region würde nachhaltig geschädigt.

Der BUND hat eine Musterstellungnahme erarbeitet, die über die Internetseite www.bund-brandenburg.de/index.php?id=21465 auch als Email an die Gemeinsame Landesplanungsabteilung geschickt werden kann. Kruschat: „Wir brauchen jede Stimme für den Erhalt des Dorfes Proschim. Nur so können wir Vattenfalls Bagger stoppen!“

Für Rückfragen: BUND-Landesgeschäftsstelle, Tel. 0331 – 237 00 141




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