12. Juli 2013
Ergebnisse des Kandidatenchecks im Wahlkreis 63 (FF - LOS)
Zur Bundestagswahl befragte der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) auch die Direktkandidatinnen und Direktkandidaten der im Bundestag vertretenen Parteien im Wahlkreis 63, der den Landkreis Oder-Spree und die Stadt Frankfurt (Oder) umfasst, zu ihren Positionen zu ökologischen Themen.
Thomas Nord (LINKE) und Jörg Gleisenstein (GRÜNE) unterstützen die Forderungen des BUND nach Beschleunigung der Energiewende, mehr Bürgerbeteiligung, gegen Massentierhaltung und nach einem CCS-Verbotsgesetz.
Thomas Nord, der den Wahlkreis bei der Wahl 2009 gewann, erklärt zur Massentierhaltung: „DIE LINKE fordert in ihrem Parteiprogramm die artgerechte Haltung landwirtschaftlicher Nutztiere. Dies schließt für uns eine Reduzierung der Intensivtierhaltung ein.“
Auch Lars Wendland (SPD) teilt die meisten BUND-Positionen. Auf die Frage nach dem Genehmigungsverfahren für die Hähnchenmastanlage Steinhöfel schreibt er: „Sicherlich sollte man das eine oder andere in einem Genehmigungsverfahren im Sinne von Umwelt und Natur, der Gesundheit von Mensch und Tier, aber auch dem Tierschutz an sich genauer berücksichtigen.“
Die BUND-Positionen werden überwiegend auch durch Martin Patzelt (CDU) unterstützt, der sich zu einem CCS-Verbotsgesetz nicht äußert. In Bezug auf die Hähnchenmastanlage Steinhöfel ist er unentschlossen und meint, dass die Genehmigung nur versagt werden sollte, wenn deren Bedingungen tatsächlich dem Immissionsschutzgesetz widersprechen.
Ralf Offermann (FDP) lehnt die BUND-Forderungen größtenteils ab, zur Massentierhaltung äußert er sich differenziert: „Massentierhaltung sollte streng an Auflagen gebunden sein und entsprechend überwacht werden.“
Die vollständigen Antworten finden Sie hier.