9. Januar 2014
Planungsfehler stoppt vorläufig Weiterbau der A 14 nördlich von Magdeburg
„Diese Niederlage“, so auch Undine Kurth, Landesvorsitzende des BUND in Sachsen–Anhalt, „hat sich das Land selbst zuzuschreiben – und das geht leider zu Lasten der Bevölkerung vor Ort, denn so führt die Planung garantiert nicht zum dem Ziel, eine tragfähige Lösung für die Verkehrsprobleme der Altmark zu finden.“
Vor dem Hintergrund der Tatsache, dass das BVG gehalten ist, sich an die Vorgaben der Bundesbedarfsplanung zu halten und Alternativen zur A14 gar nicht prüfen darf, die fehlerhaften Planungen den Weiterbau der A 14 aber Abschnitt für Abschnitt verzögern, sind jetzt die politischen Entscheidungsträger in Sachsen–Anhalt aufgerufen, endlich und ernsthaft darüber nachzudenken, ob nicht Alternativen zur A14 oder eine deutlich veränderte Planung schneller zum Ziel führen, als das sture Wiederholen von Planungsfehlern.
„Der BUND jedenfalls“, so Kurth nimmt das Gesprächsangebot des Ministerpräsidenten gerne an und hält sein Beratungsangebot nach wie vor aufrecht.
Für Rückfragen: Oliver Wendenkampf, 0160 - 71 55 064