16. Juli 2009

BUND fordert: "Atomkraft abwählen!"

Mit einem Manifest „Atomkraft abwählen!“ wendet sich der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) an die Öffentlichkeit. Der Landesvorsitzende des BUND Brandenburg Burkhard Voß: „Bei der Bundestagswahl am 27. September fällt eine Entscheidung über die Richtung der zukünftigen Energiepolitik. Längere Laufzeiten von Atomkraftwerken stellen eine Gefahr dar und blockieren die Energiewende.“

CDU/CSU und FDP haben angekündigt, nach einem eventuellen Wahlsieg die Laufzeiten der Atommeiler zu verlängern. Nach Auffassung des BUND drohen die gefährlichen AKW dem Ausbau der erneuerbaren Energien entgegenzustehen. Nach der Bundestagswahl wird sich entscheiden, ob in den nächsten vier Jahren – wie im Atomgesetz vorgesehen – sieben Atomkraftwerke vom Netz genommen werden. Der BUND warnt vor der ständigen Gefahr eines schwerwiegenden Atomunfalls. Dazu komme noch das Problem der ungeklärten Entsorgung des hoch radioaktiven Mülls. Die meisten deutschen Atomkraftwerke sind nicht gegen Flugzeugabstürze gesichert. In der Vergangenheit hatten Meldungen über gehäuft auftretende Kinderleukämien im Umkreis von Atomanlagen für Aufsehen gesorgt. Atommeiler sind schwer regelbare Großkraftwerke, die nicht in ein flexibles, zukunftsfähiges Stromversorgungssystem passen.

Daher fordert der BUND dazu auf, am 27. September die Atomkraft abzuwählen. Das Manifest „Atomkraft abwählen“ kann auch auf der Internetseite www.bund-brandenburg.de unterzeichnet werden.




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