11. Januar 2011

Dioxin-Skandal zeigt Risiken der Massentierhaltung

Der Landesverband Brandenburg des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) fühlt sich durch den neuerlichen Dioxin-Skandal in seiner Kritik an der Massentierhaltung bestätigt. Daher ruft der Umweltverband zur Teilnahme an der Demonstration für eine neue Landwirtschaftspolitik am 22. Januar in Berlin auf.

Während der Grünen Woche werden sich Landwirtschaftsminister und Vertreter von Agrarkonzernen in Berlin treffen. Der BUND wendet sich gegen die Industrialisierung der Landwirtschaft. BUND-Landesvorsitzender Burkhard Voß: "Wir fordern eine bessere Agrarpolitik statt Tierfabriken und Gentechnik. Der Kostendruck in der Futtermittelindustrie ist eine der Ursachen für Gesundheitsgefahren für Verbraucherinnen und Verbraucher zum Beispiel durch Dioxinverunreinigungen. Immer weniger Landwirte produzieren ihr Futter noch selbst, so dass belastetes Futter von einem einzigen Lieferanten in Tausenden von Ställen verfüttert wurde."

Die Demonstration während der Grünen Woche beginnt am Samstag, dem 22. Januar, um 12 Uhr am Berliner Hauptbahnhof (Washingtonplatz). Zu der Protestveranstaltung haben der BUND und weitere 80 Bauern-, Umwelt-, Tierschutz- und Entwicklungsorganisationen aufgerufen.

www.wir-haben-es-satt.de






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