BUND Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland


12. Juli 2013

Ergebnisse des Kandidatenchecks im Wahlkreis 58 (OHV - HVL II)

Zur Bundestagswahl befragte der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) auch die Direktkandidatinnen und Direktkandidaten der im Bundestag vertretenen Parteien im Wahlkreis 58, der die Landkreise Oberhavel und Havelland (ohne die Ämter Friesack und Rhinow) umfasst, zu ihren Positionen zu ökologischen Themen.

Uwe Feiler (CDU), Angelika Krüger-Leißner (SPD), Harald Petzold (LINKE) und Maria Heider (GRÜNE) unterstützen die Forderungen des BUND nach Beschleunigung der Energiewende, mehr Bürgerbeteiligung und gegen Massentierhaltung. Georg Neubauer (FDP) spricht sich ebenfalls für wirkliche Bürgerbeteiligung aus, lehnt aber die Forderungen nach einer Beschleunigung der Energiewende und nach einem Verbot der Massentierhaltung ab.

Krüger-Leißner (SPD), die den Wahlkreis bei der Wahl 2009 gewann, schreibt: „Ich möchte den Ausbau der erneuerbaren Energien sozial- und umweltverträglich fördern. Kohle und Gas werden für die sichere Versorgung weiterhin benötigt.“

Die BUND-Forderung, Volksbegehren und -entscheide auch auf Bundesebene einzuführen, lehnen Feiler (CDU) und Neubauer (FDP) ab.

Da der BUND bei der Ortsumgehung für die B 96 in Fürstenberg die Westumgehung ablehnt, wurden die Kandidaten auch zu diesem Thema befragt. Nur Heider (GRÜNE) teilt die BUND-Position und erklärt: „Für Fürstenberg haben wir schon immer die innerörtliche Variante gefordert.“ Während sich Krüger-Leißner zu diesem Thema nicht äußert, hält Petzold von den LINKEN an der Westumgehung fest: „Der Arbeitskreis B 96 aus Kreistag, Kommunalvertretern der Region und dem Landesamt hat sich jetzt nach langen Diskussionen auf diese Variante verständigt.“ Neubauer erklärt: „Ich bin für die Westumgehung. Die bahnnahe Variante führt meiner Ansicht dazu, dass die Umgehung überhaupt nicht kommt.“ Feiler meint ebenfalls: „Eine erneute Variantendiskussion bringt dieses wichtige Projekt nicht voran.“

Die vollständigen Antworten finden Sie hier.

 


Quelle: http://archiv.bund-brandenburg.de/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/ergebnisse-des-kandidatenchecks-im-wahlkreis-58/