BUND Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland


12. Juli 2013

Ergebnisse des Kandidatenchecks im Wahlkreis 59 (MOL - BAR II)

Zur Bundestagswahl befragte der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) auch die Direktkandidatinnen und Direktkandidaten der im Bundestag vertretenen Parteien im Wahlkreis 59, der den Landkreis Märkisch Oderland und den südwestlichen Teil des Landkreises Barnim umfasst, zu ihren Positionen zu ökologischen Themen.

Dagmar Enkelmann (LINKE), Olaf Mangold (SPD) und Michael Jungclaus (GRÜNE) unterstützen die Forderungen des BUND nach Beschleunigung der Energiewende, mehr Bürgerbeteiligung und gegen Massentierhaltung.

Dagmar Enkelmann, die den Wahlkreis bei der Wahl 2009 gewann, schreibt: „Die LINKE fordert eine artgerechte Haltung landwirtschaftlicher Nutztiere. Dies schließt für uns eine deutliche Reduzierung der Intensivtierhaltung ein.“

Enkelmann und Jungclaus setzen sich auch für ein CCS-Verbotsgesetz und eine Reform der EU-Agrarförderung im Sinne des BUND ein. Bei diesen Fragen ist Mangold unentschlossen. Er meint: „Ich habe grundsätzlich große Bedenken gegen CCS-Verpressung. Risiken und Chancen müssen vernüftig abgewogen werden."

Für eine EU-Agrarförderung im Sinne von Gemeinwohl und Umweltschutz setzt sich auch Fritz Krause-Uhl (FDP) ein. Die Frage „Sind Sie für eine verpflichtende, frühzeitigere und ergebnisoffene Bürgerbeteiligung bei Bauprojekten?“ wurde durch Krause-Uhl jedoch mit dem Hinweis „Frage ist unpräzise“ verneint.

Die vollständigen Antworten finden hier.

Hans Georg von der Marwitz (CDU) hat bis zum Wahltag seine Antworten nicht veröffentlicht.


Quelle: http://archiv.bund-brandenburg.de/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/ergebnisse-des-kandidatenchecks-im-wahlkreis-59-mol-bar-ii/