BUND Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland


12. Juli 2013

Ergebnisse des Kandidatenchecks im Wahlkreis 57 (UM - BAR I)

Zur Bundestagswahl befragte der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) auch die Direktkandidatinnen und Direktkandidaten der im Bundestag vertretenen Parteien im Wahlkreis 57, der den Landkreis Uckermark und den nordöstlichen Teil des Kreises Barnim umfasst, zu ihren Positionen zu ökologischen Themen.

Jens Koeppen (CDU), Stefan Zierke (SPD), Sabine Stüber (LINKE) und Martin Hoeck (FDP) haben die Fragen des BUND zur Energiewende, zur Verbesserung der Bürgerbeteiligung, zur Reform der EU-Agrarförderung und zur Massentierhaltung ausführlich beantwortet.

Die Kandidaten und Kandidatinnen wurden auch zur Genehmigung für die Schweinezuchtanlage Haßleben befragt, die seit heute öffentlich in Boitzenburg und Frankfurt (Oder) ausliegt.

Sabine Stüber (LINKE), die den Wahlkreis bei der Wahl 2009 gewann, verweist auf Beeinträchtigungen von Natur und Landschaft, die nicht zu akzeptieren sind. Jens Koeppen (CDU) meint hingegen: „Ich bin dafür, dass dort endlich eine rechtsstaatliche Entscheidung gefällt wird, keine emotionale oder populistische.“ Stefan Zierke (SPD) erklärt: „Intensivtierhaltung werden wir durch geeignete gesetzliche Maßnahmen zurückdrängen und den Kommunen mehr Möglichkeiten zur baurechtlichen Steuerung geben.“ In Bezug auf die Anlage in Haßleben ist er jedoch unentschieden. Martin Hoeck (FDP) unterstützt die Ablehnung der Massentierhaltung nicht. Er schreibt: „Ich kann mich nicht dafür aussprechen, dass die Schweinemastanlage nicht genehmigt wird, wenn ich mich damit über geltendes Recht hinwegsetzen würde.“

Die vollständigen Antworten finden Sie hier.

Sarah Polzer-Storek (GRÜNE) hat bis zum Wahltag ihre Antworten nicht veröffentlicht.


Quelle: http://archiv.bund-brandenburg.de/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/ergebnisse-des-kandidatenchecks-im-wahlkreis-64-cb-spn/