12. Juli 2013

Ergebnisse des Kandidatenchecks im Wahlkreis 65 (EE - OSL II)

Zur Bundestagswahl befragte der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) auch die Direktkandidatinnen und Direktkandidaten der im Bundestag vertretenen Parteien im Wahlkreis 65, der die Landkreise Elbe-Elster und Oberspreewald-Lausitz (ohne Lübbenau) umfasst, zu ihren Positionen zu ökologischen Themen.

Matthias Mnich (LINKE) und Klaus Ullrich (GRÜNE) unterstützen die Forderungen des BUND nach Beschleunigung der Energiewende, mehr Bürgerbeteiligung, gegen Massentierhaltung und gentechnische Freilandversuche und nach Berücksichtigung der Gemeinwohlinteressen im Bundesberggesetz.

Michael Stübgen (CDU), der den Wahlkreis bei der Wahl 2009 gewann, lehnt hingegen die meisten BUND-Forderungen ab. Zur Forderung des BUND nach mehr Bürgerbeteiligung äußert er sich differenziert: „Was wir brauchen, sind neue Formen planungsbegleitender Bürgerbeteiligung bei größeren Infrastrukturprojekten, um die Bürger umfassend und frühzeitig einzubinden.“

Carmen Schulz (FDP) unterstützt die Forderungen des BUND nach mehr Bürgerbeteiligung und einer Reform des Bundesberggesetzes. Die BUND-Positionen zur Energiewende und zur Massentierhaltung teilt sie nicht. Zu gentechnischen Freilandversuchen äußert sie sich unentschieden.

Die vollständigen Antworten finden hier.

Kerstin Weide (SPD) hat bis zum Wahltag ihre Antworten nicht veröffentlicht.




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