BUND Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland


28. April 2010

Keine Entwarnung beim Alleenschutz

BUND sieht Alleebäume in Brandenburg weiterhin als gefährdet an

Der Landesverband Brandenburg des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) sieht trotz der heute für das Land Brandenburg vorgelegten positiven Alleebaumbilanz den Alleenbestand weiterhin als gefährdet an. BUND-Landesgeschäftsführer Axel Kruschat kritisiert, dass in den nächsten Jahren bis zu 9 000 Alleebäume an Landes- und Bundesstraßen gefällt werden müssen, aber nach der Alleenkonzeption nur mindestens 5 000 Nachpflanzungen jährlich geplant sind. Der BUND fordert, dass Neupflanzungen und Fällungen mindestens im Verhältnis 1 : 1 erfolgen, wie dies auch im Brandenburgischen Naturschutzgesetz geregelt ist. Diese Forderung ergibt sich auch aus der Tatsache, dass der Alleebaumbestand in Brandenburg überaltert ist, wie auch Infrastrukturminister Vogelsänger einräumen musste. Auch der starke Tausalzeinsatz im vergangenen Winter hat den Straßenbäumen erheblich geschadet.

Etwa 70 BUND-Alleenpaten kümmern sich um die Alleebäume in Brandenburg. Eine Alleenpatenschaft ist auch ein tolles Geschenk zum Muttertag!

www.bund.net/alleen

Für Rückfragen: BUND-Landesgeschäftsstelle, Tel. (0331) 237 00 141


Quelle: http://archiv.bund-brandenburg.de/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/keine-entwarnung-beim-alleenschutz/