21. Oktober 2011

Wirtschaftswachstum oder nachhaltige Entwicklung?

Das ist der Titel eines 40-seitigen Diskussionspapiers, das der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) jetzt vorgelegt hat.

Im Vorwort der Broschüre schreibt BUND-Vorsitzender Hubert Weiger: „Eine kritische Wachstumsdebatte muss grundsätzlich unsere bisherige Art des Produzierens und Konsumierens hinterfragen. Vor allem aber muss sie anerkennen, dass unser Industriegesellschaftsmodell nicht zum weltweiten Maßstab werden kann und darf.“ Der BUND war schon immer der Auffassung, dass dem Wirtschaftswachstum ökologische Grenzen gesetzt sind. Nach Überzeugung des Umweltverbandes haben die globalen Umweltzerstörungen und die immer größer werdende Ungerechtigkeit gezeigt, dass viel grundsätzlicher gedacht und gehandelt werden muss.

Das Papier ist eine Einladung zum Dialog mit allen relevanten und gesprächsbereiten Menschen. Angesichts der Finanzkrise heißt es in der Broschüre: „Eine auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Wirtschaftspolitik kann keine perfekte Stabilität garantieren, aber die Abfolge von spekulationsbedingten Blasen, denen ein wirtschaftlicher Einbruch folgt, kann so verhindert werden.“


Die kostenlose Broschüre kann in der BUND-Landesgeschäftsstelle, Friedrich-Ebert-Str. 114 A, 14467 Potsdam, Tel. (0331) 237 00 141, bund.brandenburg@bund.net bestellt werden.




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