12. Juli 2013

Ergebnisse des Kandidatenchecks im Wahlkreis 56 (PRI - OPR - HVL I)

Zur Bundestagswahl befragte der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) auch die Direktkandidatinnen und Direktkandidaten der im Bundestag vertretenen Parteien im Wahlkreis 56, der die Landkreise Prignitz und Ostprignitz-Ruppin und die Ämter Friesack und Rhinow umfasst, zu ihren Positionen zu ökologischen Themen.

Sebastian Steineke (CDU), Dagmar Ziegler (SPD), Kirsten Tackmann (LINKE) und Kathrin Boleslawsky (GRÜNE) unterstützen die Forderungen des BUND zum Ausbau der Bürgerbeteiligung und zur EU-Agrarreform.

Alle vier Kandidaten sprechen sich gegen Massentierhaltung aus. Steineke (CDU) schreibt: „Wir wollen Ställe, in denen Tiere gute Haltungsbedingungen haben. Deshalb fördern wir neue tiergerechte Ställe und erhöhen die Forschungsmittel zur Verbesserung der Haltungsformen.

Die Kandidaten von CDU, SPD, LINKEN und GRÜNEN unterstützen die Beschleunigung der Energiewende. Dagmar Ziegler, die den Wahlkreis bei der Wahl 2009 gewann, erklärt: „Die SPD will den Ausbau der erneuerbaren Energien sozial- und naturverträglich fördern. Kohle und Gas werden für die sichere Versorgung weiterhin benötigt.“

Kirsten Tackmann (LINKE) nimmt zur Frage der Autobahn A 14 eine differenzierte Haltung ein. Sie meint: „DIE LINKE spricht sich gegen den weiteren Ausbau von Autobahnen aus. Unterdessen ist das Projekt (A 14) ohnehin so weit fortgeschritten, dass eine Verhinderung volkswirtschaftlich nur noch schwer begründbar ist und weitere Verzögerungen auch an Akzeptanz vor Ort verlieren.“ Steineke (CDU) und Ziegler (SPD) sprechen sich für die A 14 aus.

Die vollständigen Antworten finden Sie hier.

Jens Engelhardt (FDP) hat bis zum Wahltag seine vollständigen Antworten nicht veröffentlicht. Engelhardt hat lediglich seine Befürwortung der BUND-Forderungen zur EU-Agrarreform erklärt.




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