27. Mai 2011
BUND startet Unterschriftenaktion zum Forschungsreaktor
Der Landesverband Brandenburg des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat eine Unterschriftenaktion zum Forschungsreaktor BER II in Berlin-Wannsee gestartet.
Gemeinsam mit dem Potsdamer Antiatombündnis fordert der BUND, dass der Forschungsreaktor einer Sicherheitsüberprüfung unterzogen wird. Der BUND verweist darauf, dass sich hier in einem besiedelten Gebiet in unmittelbarer Nähe der Stadtgrenze von Potsdam nicht nur der Forschungsreaktor des Helmholtz-Zentrums, sondern auch die Sammelstelle für schwach und mittel radioaktive Abfälle befindet.
BUND-Landesgeschäftsführer Axel Kruschat: „Die Verwendung von Uran-235 stellt eine potenzielle Gefährdung der Gesundheit der Bevölkerung dar, da der Reaktor unzureichend gegen Flugzeugabstürze oder terroristische Anschläge geschützt ist.“ Antiatombündnis und BUND halten den Betrieb von kerntechnischen Anlagen in der Nähe von Flughäfen für bedenklich.
Die Bürgerinnen und Bürger können sich im Internet unter
www.bund-brandenburg.de/ themen_projekte/ anti_atom_buendnis/online_aktion_forschungsreaktor
an der Unterschriftenaktion beteiligen.
Der Forschungsreaktor kann am Samstag, dem 28. Mai, ab 17 Uhr in der Langen Nacht der Wissenschaften besichtigt werden.
Für Rückfragen: BUND-Landesgeschäftsstelle, Tel. (0331) 237 00 141