BUND Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland


25. Juni 2004

BUND: Informationen über Agrar-Gentechnik sachlich

Im Zusammenhang mit einem Artikel in der Märkischen Allgemeinen Zeitung vom 25.06.04 über Feldzerstörungen in Golm wurde dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Landesverband Brandenburg vorgeworfen ,mehrfach sachlich falsche Argumente ins Internet gestellt" zu haben. Der BUND weißt diesen Vorwurf von sich und fordert das Max-Planck-Institut auf, solche Verleumdungen zu unterlasen.

"Es ist nicht zu akzeptieren, dass Vertreter des Max-Planck-Institutes (MPI) dem BUND unterstellen, für die Feldzerstörungen mitverantwortlich zu sein", so Burkhard Voß, Landesvorsitzender des BUND Brandenburg. Der BUND fordert das MPI auf, zukünftig solche bewussten Fehlinformation zu unterlassen, sonst würden rechtliche Schritte eingeleitet.

Das MPI verlange einerseits eine Versachlichung der Diskussion um die Agrar-Gentechnik und stelle andererseits solche Behauptungen in den Raum. "Diese führen keineswegs zu einer vernünftigen Diskussion, in der auch tatsächlich eine Abwägung von Risiken und Nutzen der Agrar-Gentechnik stattfinden kann", so Voß weiter.

Der BUND Brandenburg engagiert sich intensiv gegen den Einsatz von Gentechnik in Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion. Auf der Internetseite werden zu diesem Thema umfassende Informationen zur Verfügung gestellt, die in jeder Hinsicht sachlich sind und den derzeitigen wissenschaftlichen Erkenntnissen entsprechen. Davon kann sich jeder unter www.bund-brandenburg.de überzeugen.

 


Quelle: http://archiv.bund-brandenburg.de/nc/presse/pressemitteilungen/detail/browse/65/artikel/bund-informationen-ueber-agrar-gentechnik-sachlich/