9. Juni 2004
Dürresommer: Gefahr besonders für Jungbäume
Die Sommerdürre gefährdet den Brandenburger Baumbestand. Wie das Umweltministerium bestätigte, wurden insbesondere Laubbäume teilweise schwer durch die Trockenheit des letzten Sommers geschädigt. Dies gefährdet auch die Alleen. Wie viele nachgepflanzte Alleebäume haben den letzten Sommer nicht gesund überstanden? Mit einer Nachzählaktion will der BUND Brandenburg genauere Zahlen ermitteln.
Bekommt ein Baum zu wenig Wasser, wird er anfällig für Krankheiten und Schädlingsbefall. Diese Auswirkungen lassen sich nach dem besonders trockenen Sommer 2003 gut erkennen. Insbesondere für Jungbäume, also auch für nachgepflanzte Alleebäume, birgt Trockenheit während der Vegetationsperiode ein hohes Risiko.
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Landesverband Brandenburg organisiert ab dem 12. Juni in Zusammenarbeit mit der Schutzgemeinschaft Brandenburger Alleen und dem Aktionsbündnis Baumschutz Märkisch-Oderland eine Zählung von Alleebaumnachpflanzungen, um unter anderem zu ermitteln, wie viele nachgepflanzte Bäume den letzten Sommer überlebt haben.
Um ähnlich schlimme Auswirkungen auf die Bäume in diesem Sommer zu vermeiden, ist Engagement gefragt: Der BUND Brandenburg fordert daher zum Schutz des Baumbestands Städte, Gemeinden und Kreise sowie Privatpersonen auf, in diesem Sommer die Bäume ausreichend zu bewässern.