BUND Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland


5. Dezember 2003

BUND Brandenburg empfiehlt: keine Handys unterm Weihnachtsbaum!

Auf dem Wunschzettel zu Weihnachten wird das Handy bei vielen Kindern und Jugendlichen auf Platz eins rangieren. Es ist aber Vorsicht geboten denn die Wirkung der gepulsten elektromagnetischen Felder ist noch zu wenig erforscht, um mit Sicherheit ein Gesundheitsrisiko auszuschließen zu können. Dabei gibt es ernstzunehmende Hinweise auf eine Beeinträchtigung für die Gesundheit. Als Folge von Elektrosmog sind verschiedene Krankheitsbilder beschrieben, wie z. B. Nervosität, Kopfschmerzen und Konzentrationsstörungen. Verschiedene Studien zeigen, dass Kinder und Jugendliche besonders sensibel auf Elektrosmog reagieren.

In einem Strategiepapier zu Versorgermaßnahmen für das Bundesamt für Strahlenschutz wird die Empfehlung ausgesprochen: "Es sollten alle Möglichkeiten genutzt werden, die Benutzung von Mobiltelefonen durch Kinder unter zwölf Jahren zu vermeiden und durch Jugendliche unter 16 Jahren einzuschränken. Es ist auch in erheblichem Ausmaß Aufklärung - insbesondere der Eltern - notwendig".

Deshalb empfiehlt der BUND Brandenburg den Eltern, ihren Kindern lieber einen anderen Wunsch am Heiligabend zu erfüllen und sie somit vor unnötigem Elektrosmog zu schützen. Auch schnurlose Telefone lösen im bedenklichen Rahmen gepulste elektromagnetische Strahlung aus.

Informationsmaterial über Elektrosmog kann unter: bund.brandenburg@bund.net angefordert werden.

Protest-Mail-Aktion: www.bund-brandenburg.de

Rückfragen: 0331 - 237 00 141

 


Quelle: http://archiv.bund-brandenburg.de/nc/presse/pressemitteilungen/detail/browse/67/artikel/bund-brandenburg-empfiehlt-keine-handys-unterm-weihnachtsbaum/