BUND Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland


9. Oktober 2003

BUND: Klimaschutz - Entwicklungshilfe für Brandenburg!

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Landesverband Brandenburg erklärt auf seiner Landesdelegiertenversammlung in Potsdam: Intensive Klimaschutzmaßnahmen helfen Brandenburg, Arbeitsplätze zu schaffen und eine zukunftsfähige Entwicklung einzuleiten.

Die Delegierten des BUND Brandenburg waren sich einig: Die Maßnahmen der Landesregierung zum Klimaschutz sind bei weitem nicht ausreichend und die großen Potenziale des Klimaschutzes für eine zukunftsfähige Entwicklung in Brandenburg werden nicht genutzt. Bereits heute bestehen zehntausende natur-, umwelt- und klimaverträgliche Arbeitsplätze in der Umweltbranche und viele weitere in der indirekt von einer intakten Natur abhängigen Tourismusbranche. Andererseits führen Wetterextreme und abnehmende Niederschläge zu immensen ökologischen Schäden und volkswirtschaftlichen Kosten - Tendenz: steigend.

Durch intensive Klimaschutzmaßnahmen wie den Ausbau der erneuerbaren Energien und den Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung, aber vor allem auch durch eine Energiesparoffensive kann viel für Brandenburg erreicht werden. "Für kleine und mittelständische Unternehmen wäre dies ein Segen" , so Burkhard Voß, Landesvorsitzender des BUND Brandenburg. "In erster Linie sind sie es, die von umfassenden Gebäudesanierungen bei Altbauten oder dem Ausbau dezentraler Energieerzeuger profitieren." Es könnten viele tausend Arbeitsplätze entstehen und unsere Lebensgrundlage durch Klimaschutz erhalten werden. "`Zwei Fliegen mit einer Klappe? sollte sich die Landesregierung nicht entgehen lassen", so Voß.

Durch intensive Klimaschutzmaßnahmen wie den Ausbau der erneuerbaren Energien und den Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung, aber vor allem auch durch eine Energiesparoffensive kann viel für Brandenburg erreicht werden. "Für kleine und mittelständische Unternehmen wäre dies ein Segen" , so Burkhard Voß, Landesvorsitzender des BUND Brandenburg. "In erster Linie sind sie es, die von umfassenden Gebäudesanierungen bei Altbauten oder dem Ausbau dezentraler Energieerzeuger profitieren." Es könnten viele tausend Arbeitsplätze entstehen und unsere Lebensgrundlage durch Klimaschutz erhalten werden. "`Zwei Fliegen mit einer Klappe? sollte sich die Landesregierung nicht entgehen lassen", so Voß.

Dies bestätigt die Landesdelegiertenversammlung in ihrem Beschluss zum Klimaschutz, in dem umfassende Forderungen an die Landesregierung formuliert sind. Diese beziehen sich auf:

ein klares Bekenntnis zu den Klimaschutzzielen: CO2 Reduktion um 25% bis 2005, um 40% bis 2020, um 80% bis 2050 jeweils gegenüber 1990.

die Einführung von Energiepreisen, welche die ökologische und soziale Wahrheit wiederspiegeln.

die Unterstützung bei der Einführung eines Emissionshandels

die brandenburgische Energiestrategie, die klare Ziel- und Zeitvorgaben beinhalten muss

die Verabschiedung einer Nachhaltigkeitsstrategie, in der die verschiedenen Politikfelder auf einander abgestimmt werden

die Braunkohleförderung, die schrittweise zurückgeführt werden muss

die Förderung erneuerbarer Energien und die Aufstockung des REN-Programms

die Unterstützung von Effizienztechnologien wie KWK, BHKW, GuD

die Potenziale im Bereich Energieeinsparung, deren Nutzung vorangetrieben werden muss

die Schaffung verkehrsvermeidender Siedlungsstrukturen und die Anschaffung kommunaler Fahrzeuge mit umweltfreundlichen und energieeffizienten Antrieben

die Einführung eines umfassenden disziplinübergreifendes Wasser- und Flussmanagements

die Unterstützung von Maßnahmen, Initiativen, die umweltbewusstes Verhalten Einzelner fördern

 

Rückfragen: 0331 - 237 00 141


Quelle: http://archiv.bund-brandenburg.de/nc/presse/pressemitteilungen/detail/browse/68/artikel/bund-klimaschutz-entwicklungshilfe-fuer-brandenburg/