Bei der konventionellen Tierhaltung fällt sehr viel Abfall in Form von Einstreu, Futterresten und Gülle an. Bei dessen Lagerung werden unter Umständen Ammoniak, Schwefelwasserstoff und andere Giftgase freigesetzt.
Zudem verendet ein Teil der Tiere aufgrund der schlechten Haltungsbedingungen vorzeitig. Diese müssen ebenso wie Schlachtabfälle über eigens dafür eingerichtete Tierkörperbeseitigungsanstalten entsorgt werden.
Besonders verwerflich ist allerdings das Entsorgen einwandfreier Lebensmittel, nur weil diese das Mindesthaltbarkeitsdatum erreicht haben. Würde man nur die Tiere mästen, deren Erzeugnisse tatsächlich gegessen werden und nicht auf dem Müll landen, dann ließe sich die Tierdichte in den Ställen drastisch reduzieren. Stattdessen werden bei der Massentierhaltung mit finanzieller Unterstützung des Staates reichlich Überschüsse produziert.