In der EU wächst nur gut ein Fünftel des Eiweißfutters für die Massentierhaltung. Rund 44 Millionen Tonnen (78%) werden dagegen jährlich importiert; der Großteil davon stammt aus Brasilien und Argentinien. Dort wird für den Soja-Anbau großflächig Regenwald gerodet. Auf diese Weise verursacht die Massentierhaltung in Europa massive Klimaschäden in anderen Ländern.
Auch Treibhausgase wie Methan und Lachgas tragen nachweislich zum Klimawandel bei. Vor allem bei der konventionellen Tierhaltung werden viele Treibhausgase freigesetzt: 13 Prozent der deutschen Treibhausgase kommen aus der Landwirtschaft, von denen wiederum 71 Prozent bei der Erzeugung tierischer Produkte entstehen.
Und weil die Tiere statt Gras immer mehr Mais und importiertes Soja bekommen, werden immer weniger Wiesen gebraucht und zu Ackerland umgepflügt. Wenn jedoch Grünland umgepflügt wird, trägt dies massiv zum weiteren Ausstoß von Treibhausgasen bei.