BUND Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland


Gefährdung der Moore

Moorgraben, Quelle: wikipedia.de, Photo by Axel HH
Entwässerungsgraben im Moor.

Die Gefährdung von Mooren geht in erster Linie von Entwässerungen aus. Fast jede Nutzung von Mooren, seien es Land- oder Forstwirtschaft, Gartenbau oder die Torfgewinnung, gehen mit einer entsprechenden Wasserregulierung einher. Die Absenkung des Grundwasserspiegels in Mooren erfolgt durch die Anlage von Gräben, Rohrdränungen und Vorflutgräben sowie durch Flussregulierungen und der Entnahme von Trinkwasser. Diese Eingriffe in das Wasserregime sind die größten Gefahren für den Fortbestand eines Moores und der Grund für die heutigen trockengelegten Moorlebensräume.

Torfabbau, Quelle: wikipedia.de, Photo by Klaus Enslin
Zerstörung eines Moores durch Torfabbau.

Der Torfabbau stellt den gravierendsten Eingriff in ein Moor dar. Torf wurde früher als Brennmaterial verwendet. Die daraus entstandene Asche wurde in der Landwirtschaft als Dünger genutzt. Heutzutage wird Torf in der Regel nur noch im Gartenbau zur Bodenverbesserung verwendet, um eine größere Wasserspeicherkapazität zu ermöglichen und den Boden durch das hohe Luftporenvolumen des Torfs langfristig zu lockern und zu belüften. Darüber hinaus findet Torf Anwendung in der Medizin und Kosmetik.

 

Jede Form der Entwässerung hat für Moore weitreichende Folgen:

 

Quelle: http://archiv.bund-brandenburg.de/themen_projekte/moorschutz/moor_info/gefaehrdung_der_moore/